Als ich die Musik von Bon Iver vor zwei Jahren zum ersten Mal gehört habe, war ich einfach nur begeistert. Seit diesem Zeitpunkt versuche ich Justin Vernon und seine Band zu verfolgen, was manchmal wahnsinnig schwierig ist, da es ein kleiner Geheimtipp geblieben ist.  Das Musikprojekt wird von Frontmann und Kopf, dem Indie-Folk-Singer-Songwriter Justin Vernon organisiert. Der Name lässt sich aus dem Französischen Bon hiver (guter Winter) ableiten und wird dazu gebraucht, sich in Alaska zum ersten Schneefall zu begrüßen – eine liebevoll gemeinte Wortschöpfung aus Vernons Sicht.

“Bon Iver is often equated with just me,” says Vernon, “but you are who surrounds you, and for Bon Iver, Bon Iver I wanted to invite those voices as musical catalysts.”

Das Bon Iver Debüt For Emma, Forever Ago erfährt 2007 großartige Kritiken und ist eine wunderschöne Komposition aus verzweifelter Melancholie, schlichtem, aber sehr experimentellen Gesang und leichten Gitarrenklängen. Mal singt Vernon hell und klar, mal  tief und kratzig. Er schafft es eine unglaublich ruhige und sanfte Harmonie zwischen kantigen Gesang und sehr dezenten Klängen herzustellen und dem Song immer eine wechselnde Stimmung zu verleihen.

Am 17. Juni 2011 hat Bon Iver mit dem gleichnamigen Album sein neues Werk veröffentlicht und ich bin schon wirklich gespannt, wenn endlich mein Paket mit der Bestellung ankommt, denn dann verzieh ich mich auf meinen Balkon, dreh das Volumen auf und lass mich von meinen Gedanken zu Bon Iver schweifen.



  1. It‘s quite in here! Why not leave a response?