Wer nur noch Gotye mit Someone I Used to know hört und sich zu der Lana Del Rey Fraktion zählt, der sollte sich schleunigst von der Mainstream Masse lösen und mal wieder zurück zu den Wurzeln des guten alten Rocks, Pops und des heulenden Blues. Wo sind wir nur hingekommen? Musik ist lange schon keine Provokation mehr, sondern schlichtweg eine ständige Annäherung an den Geschmack des Ottonormal-Verbrauchers. Die Musik, die wir hören, ist nichts Neues mehr, was ja an sich nicht immer sein muss. Aber sie ständig als den größten Funken seit Bowie oder den Beatles zu präsentieren, tut mir leid, aber dieser Vergleich hinkt nach meiner Meinung. Oder? Da ist doch der Deutsche Schlager noch ehrlicher als diese zwitschernde Del Rey. Tut mir echt leid, aber wer sich selbst eine “gangsta Nancy Sinatra” nennt, der sollte meinetwegen auf Youtube bleiben, aber bitte nicht von jedem Indiemenschen verehrt werden.
Ich möchte diesen Artikel nutzen, um wieder auf die alten, großen Legenden der Musikgeschichte aufmerksam zu machen. Waren es nicht diese Genies, die bis zum heutigen Tage unser Musikverständnis prägen? Ich spreche hier von Genesis, Billy Joel, Supertramp, Pink Floyd, Janis Joplin, The Eagles, Simon & Garfunkel oder auch Tina Turner, Chris Rea, Georg Michael, Sade, Blood, Sweat and Teams, Jimi Hendrix, Led Zeppelin, The Cure, The Police…meine Gedanken rasen. So viele große Namen und wirkliche Musik. Keine zurecht geschneiderten Töne, die solange aufgenommen werden, bis sie sich nacht etwas anhören. Oder auch Fat Boy Slim, The Beastie Boys und Mc Hammer, was waren das für HipHop Feten! Oh man und jetzt? Ja klar, Coldplay, Radiohead, Muse und viele weitere noch machen auch unglaubliche Musik. Aber dennoch wurde halt nur der 80 Synthie-Pop dem neuzeitlichen Gehör angepasst, etwas modernisiert und raus kommen Bloc Party. Ich will niemanden runter machen, nur unsere Bewusstsein wieder etwas anregen und auf die Anfänge, auf die Randale, die Musik damals noch ausgelöst hat, ein Auge legen. Denn was heute eher für Furore sorgt, sind die Nacktfotos von Rihanna und Co im Internet, oder Britneys 15. Comeback-Versuch mit noch mehr Pfunden.
Bewahrt euch die Festivalzeit, in der ihr noch unzähligen Bands im Matsch lauscht, zu deren Musik ihr wild tanzt und lasst euch nicht immer in ein und die selbe Schiene pressen! Nur weil eine New Yorkerin, die ganz gut singen kann, jetzt super angesagt ist! Musik heißt mutig sein, ausprobieren und sich doch auf die Guten, welche die Wege gelegt haben, zu besinnen! Also Plattenspieler an und einen richtigen Oldie von WET WET WET reingehauen!

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